Mehr Verbrauch bedeutet nicht automatisch schlechtere Energiepreise.
Diese Annahme hält sich hartnäckig. Tatsächlich ist die Verbrauchsmenge nur einer von mehreren Faktoren, die den Energiepreis beeinflussen.
Mindestens genauso relevant sind das Lastprofil, die Spannungsebene, das gewählte Beschaffungsmodell und das individuelle Risikoprofil eines Unternehmens.
So können zwei Unternehmen mit nahezu identischem Jahresverbrauch am Ende sehr unterschiedliche Konditionen erhalten. Der Grund liegt oft nicht in der Menge selbst, sondern darin, wie und wann Energie genutzt wird.
Wer Energiekosten verstehen und optimieren möchte, sollte deshalb nicht nur auf den Verbrauch schauen. Erst das Zusammenspiel aus Verbrauchsstruktur, Marktzugang und Beschaffungsstrategie ergibt ein vollständiges Bild.
Der Energiepreis wird nicht allein durch die Menge bestimmt. Die Struktur dahinter macht häufig den Unterschied.
Welche Faktoren haben aus Ihrer Sicht den größten Einfluss auf den Energiepreis eines Unternehmens?